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Drucker im Vergleich
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Die Geschichte des Druckers

Ein Leben ohne Drucker kann man sich heutzutage nur noch schwer vorstellen. Doch der Drucker blickt auf eine lange Historie zurück. Nach der revolutionären Erfindung des Buchdrucks von Johannes Gutenberg im 15. Jahrhundert wurde die erste voll funktionsfähige Schreibmaschine 1808 von Pellegrino Turri entwickelt. Im Jahr 1837 entwickelte Charles Baggage dann den ersten Dezimalzahlendrucker und Kurvenplotter, die aber allerdings aufgrund des zu hohen Kostenaufwands nie gebaut wurde. Der Kostenfaktor spielt in der heutigen Zeit bei der Anschaffung eines Druckers für den privaten Haushalt natürlich auch eine Rolle. Nichtsdestotrotz sind handelsübliche Drucker natürlich mittlerweile für jeden erschwinglich und bereits ab 50-100 € erhältlich. Wir stellen dir die verschiedenen Drucker Arten vor und verraten dir, was du vor dem Kauf beachten solltest.

Welche Druckerarten gibt es?

Es gibt viele, unterschiedliche Druckertypen, die verschiedene Technologien verwenden. Hier eine Übersicht über die wichtigsten Druckerarten:

Tintenstrahldrucker

Tintenstrahldrucker gehören neben den Laserdruckern zu den am weitesten verbreiteten Druckern. Sie haben in Deutschland den größten Marktanteil. Bei Tintenstrahldruckern werden kleine Tintentröpfen durch Druckknöpfe und Druckdrüsen auf das zu bedruckende Papier gepresst. Die Tinte befindet sich dabei in Druckerpatronen oder Tintentanks, die bei regelmäßiger Nutzung logischerweise ausgetauscht oder aufgefüllt werden müssen. Tintenstrahldrucker bieten sowohl für Texte, als auch für Fotos eine gute Qualität. Sie können auch für Drucke auf CDs oder DVDs genutzt werden. Sie sind pflegeleicht und vom Gewicht und von der Form her kleiner und leichter als Laserdrucker.

Die Anschaffungskosten für Tintenstrahldrucker sind relativ gering. Allerdings kann das Auffüllen der Druckerpatronen recht kostspielig werden, zumindest wenn man auf die Original-Tinte des Druckerherstellers besteht. In einfachen Tintenstrahldrucker-Modellen gibt es manchmal sogar nur eine Kartusche für alle drei Farben – Cyan, Magenta und Gelb, Schwarz ist meistens extra, sodass man alle die gesamte Patrone wechseln muss, wenn eine Farbe leer ist. Bei den meisten Modellen lassen sich die Farben jedoch einzeln austauschen. Ein weiterer Nachteil bei diesen Druckern ist, dass es bei längerem Nichtgebrauch zum Austrocknen der Tinte kommen kann.

Laserdrucker

Auch Laserdrucker gehören zu den handelsüblichen Druckerarten. Früher wurden sie hauptsächlich zum Schwarzweiß Drucken eingesetzt. Mittlerweile erzielen sie jedoch auch beim Farbdruck gute Ergebnisse. Nichtsdestotrotz reichen sie nicht ganz an die hervorragende Qualität von Tintenstrahldruckern heran. Laser- und LED Drucker arbeiten mit einem Toner. Das zu druckende Bild wird dabei auf eine rotierende Trommel projiziert, welchen den Toner anzieht. Die Abbildung wird in diesem Prozess auf das Papier „gebrannt“.

Ideal geeignet sind Laserdrucker für ein hohes Druckaufkommen an Textdokumenten für das Büro. Daür eignen sie sich vor allem aufgrund ihrer Schnelligkeit beim Drucken. Zu den weiteren Vorteilen von Laserdruckern gehören die geringen Folgekosten, die nach dem etwas höheren Anschaffungspreis, entstehen.

Multifunktionsdrucker

Multifunktionsdrucker werden in den letzten Jahren immer beliebter. Sie vereinen verschiedene Funktionen wie Drucken, Scannen, Kopieren oder Faxen in einem Gerät. Die Multifunktionsdrucker werden ebenfalls in Tintenstrahl- und Laserdrucker unterteilt. In diesen All-in-One-Geräten sind also neben dem Farbtintenstrahl- oder Laserdruckwerk weitere Einheiten integriert. Druckwerk und Scaneinheit werden grundsätzlich als zwei eigene Komponenten unterschieden, die sich gegenseitig ergänzen. Genau wie Tintenstrahl- und Laserdrucker können Multifunktionsdrucker für verschiedenste Druckarten und Druckformate genutzt werden: Texte, Bilder, Kalandere und Sonderdrucke. Ebenso besitzen die Geräte im Regelfall mehrere Schnittstellen und man kann Dateien von SD-Karte, USB-Stick und bei einigen Geräten über WLAN drucken. Diese Flexibilität macht den Multifunktionsdrucker zum perfekten Allrounder für das Büro. Man spart sich die Anschaffung eines separaten Scanner, Kopierer und eines Faxgerätes. Zudem ist ein Multifunktionsdrucker in der Anschaffung wirklich günstig.

Thermosublimationsdrucker

Bei diesem Drucker werden Farbbänder zum Druck eingesetzt. Auf diesen befinden sich Farben, die durch Erhitzen verdampfen und so auf das Papier auf das Papier gebracht werden. Die Sublimation bezeichnet in der Physik den Übergang eines Stoffes von dem festen in den gasförmigen Zustand. Aufgrund der hohen Temperaturen beim Druckvorgang, benötigt man für den Thermosublimationsdruck ein spezielles Druckpapier, welches der Hitze standhält. Die Temperaturen im Allgemeinen sind deutlich höher als bei anderen Druckverfahren und können bis zu 400°C betragen. Dafür liefern Thermosublimationsdrucker hervorragende Druckergebnisse. Aufgrund der hohen Anschaffungskosten sind diese Geräte eher selten für den privaten Gebrauch lohnenswert. Besonders beliebt sind Thermosublimationsdrucker für den Fotodruck, Visitenkarten und Geschenkkarten. Aber auch in anderen Einsatzbereichen wie Chipkarten, Kunstdrucken, Raumteiler, Bühnengrafiken und -hintergründe, Messezubehör bis hin zu Straßenschildern und Werbeträgern werden sie eingesetzt.

Gel Drucker

Bei Gel Druckern wird aus Blöcken in Gel gebundene Tinte zum Drucken genutzt. Diese Tinte wird vom Drucker geschmolzen und anschließend mit einem hohen Druck auf das Papier gedrückt. Gel Drucker haben im Vergleich zu Tintenstrahl- und Lasermodellen einen deutlich größeren Druckkopf.

Nadeldrucker

Nadeldrucker werden aufgrund ihrer Langsamkeit und Lautstärke kaum mehr genutzt und werden von nur wenigen Herstellern angeboten. Allerdings werden diese Geräte oft noch in Arztpraxen zum Bedrucken von Durchschlägen eingesetzt. Von der Technologie her arbeiten diese Geräte ähnlich wie eine klassische Schreibmaschine mit einem Farbband. Die Kosten für die Druckart sind gering, allerdings ist die Druckqualität nicht die beste.

3D Drucker

3D Drucker werden in letzter Zeit immer häufiger in der Industrie zum Anfertigen von 3 dimensionalen Gegenständen genutzt. Es gibt allerdings auch schon 3D Drucker, die zur privaten Nutzung bestimmt sind. Kunststoffe, Kunstharze, Keramiken und Metalle sind typische Werkstoffe welche zum Drucken von 3D Objekten verwendet werden. Sie werden auf eine Spindel aufgewickelt und in verschiedenen Schichten zu einem dreidimensionalen Objekt aufgetragen. Papierdrucke sind für einem 3D Drucker nicht vorgesehen.

Kaufkriterien

Druckauflösung

Der Standard bei der Druckauflösung hängt von der Druckerart ab. Er beträgt bei Laserdruckern meistens 600 x 600 dpi (teilweise aber auch 1.200 x 1.200 dpi) und bei Tintenstrahldrucker: meistens 5.760 x 1.440 dpi (teilweise aber auch bis 9.600 x 2.400 dpi). Die Qualität eines Drucks hängt jedoch nicht nur von der dpi-Zahl ab. Auch andere Faktoren (Extras des Druckers) sind mitentscheidend für die Druckgüte.

Preis und Wartungskosten

Beim Preis solltest du nicht nur auf denen reinen Anschaffungspreis, sondern auch die Folgekosten beachten. So müssen bei Tintenstrahldrucken regelmäßig die Kartuschen gewechselt werden. So kommt man zum Ergebnis, dass ein Laserdrucker über die Zeit im Vergleich meist preiswerter ist und mehr Ausdrucke schafft, als bei gleichen Kosten ein Tintenstrahldrucker.

Allgemeine Funktionen

Je nach Hersteller und Modell besitzen Drucker verschiedene Extras und Funktionen.

Drucker-Schnittstellen

Die meisten Drucker verfügen heutzutage über eine WLAN-Schnittstelle und können entsprechend verbunden werden. Günstigere Geräte haben manchmal allerdings nur eine LAN- oder USB-Schnittstelle.

Papierzufuhr

Die Papierzufuhr gibt an wie viele Blätter du maximal in den Drucker einlegen kannst. Die meisten Geräte haben eine Blatt Papierzufuhr von ca. 150 bis 250 Blätter auf. Es gibt allerdings auch Drucker, die eine höhere Papiermenge aufnehmen können. Das ist natürlich besonders vorteilhaft, wenn du viel drucken möchtest und nicht ständig Papier nachlegen willst/musst.

Druckformate

Neben dem klassischen DIN A4 Druck ermöglichen viele Drucker auch das Bedrucken von A3, A5 oder sogar A6 Papier. Diese Angabe findest du in der jeweiligen Produktbeschreibung des Druckers vom Hersteller. Falls es dir wichtig ist verschiedene Papierformate zu drucken, solltest du diese Funktionalität vor deinem Kauf unbedingt beachten.

Druckgeschwindigkeit

Für Vieldrucker ist die Geschwindigkeit ein wichtiges Auswahlkriterium. In der Regel geben Hersteller an, wie viele Ausdrucke ein Gerät pro Minute schafft. Beim Betrachten der Druckgeschwindigkeit muss ein Schwarzweiß Druck von einem Farbdruck unterschieden werden. Meist wird die Ausgabezeit von einem Standard Schwarz-Druck vom Hersteller angegeben. Standardmäßige Tintenstrahldrucker schaffen ca. 10 bis 15 Seiten pro Minute, während Laserdrucker etwas schneller sind und ca. 15 bis 20 Ausdrucke pro Minute liefern.

Welche Hersteller für Drucker gibt es?

Canon
Dell
Epson
Hewlett-Packard
HP
Lexmark
Philips
Samsung

Fazit

Wer Fotos drucken möchte, sollte eher zu einem Tintenstrahldrucker greifen, da dieser eine bessere Druckqualität besitzt als ein Laserdrucker. Wer allerdings viel und oft drucken muss und dabei hauptsächlich Schwarzweiß Abbildungen oder Texte benötigt, ist mit einem Laserdrucker besser beraten. Dieser ist zwar in der Anschaffung etwas teurer. Allerdings rentiert sich die Anschaffung bei intensiver Nutzung, da keine Druckerpatrone mit teurer Druckertinte nachgefüllt werden muss. Multifunktionsdrucker eigenen sich gut, wenn man sein Gerät auch zum Kopieren, Scannen, Drucken und Faxen verwenden möchte. Sie sind Allrounder für jedes Büro und jeden Haushalt und vom Preis her absolut erschwinglich.  Andere Druckerarten sind für den privaten Gebrauch eher unüblich.

In diesem Sinne: Gutes Werkzeug, halbe Arbeit

 

Hier geht's zur kompletten Auswahl

 

Quellen:

  • https://www.tintencenter.com/blog/druckerarten
  • https://www.tinte24.de/Magazin/tinte-laser-gel-oder-nadel-unterschiedlichen-druckerarten-gibt-es-und-dafuer-sind-geeignet
  • https://www.prindo.de/Magazin/druckerarten


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